Försterhaus Owschlag: Flüchtlinge sind dankbar für gute Unterkunft

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Owschlag (tsi) Das „Försterhaus” am Owschlager See beherbergt seit dieser Woche die ersten 36 Flüchtlinge. Sie sind am Dienstag, am Mittwoch und vorgestern aus der Rendsburger Erstaufnahmestation Büsumer Straße in das Gebäude eingezogen. Wie berichtet hatte das Amt Hüttener Berge das ehemalige Hotel zu November gekauft und zu einer Flüchtlingsunterkunft herrichten lassen. Erst vor kurzem waren zwei Küchen eingebaut worden.

Amtsdirektor Andreas Betz. Fotos: Henze

Amtsdirektor Andreas Betz. Fotos: Henze

Vorgestern (19. November) ist mit zwölf Flüchtlingen genau ein Drittel angekommen. Amtsdirektor Andreas Betz hat die Aufnahme begleitet und zeigte sich bewegt: Ihm sei tiefe Dankbarkeit entgegengebracht worden. Einige der Flüchtlinge, junge Familien und Einzelpersonen aus Syrien, Albanien, Afghanistan und weiteren Ländern, hätten sofort angeboten, noch ausstehende Malerarbeiten zu übernehmen.

Leider bekomme man meist über die Medien nur Berichte aus den Erstaufnahmestationen zu sehen, wo die Stimmung, auch bedingt durch räumliche Enge, oft angespannt sei.

Sozialarbeiterin Anja Miltner kümmert sich auch um die Flüchtlinge in den Hüttener Bergen.

Sozialarbeiterin Anja Miltner kümmert sich auch um die Flüchtlinge in den Hüttener Bergen.

In Owschlag – das gelte auch für die Unterkunft Ramsdorf – laufe alles hervorragend, sagte Betz erfreut. Dies verdanke er einem Superteam. In Ramsdorf gehöre dazu Sozialbetreuerin Anja Mildner und im „Försterhaus” Flüchtlingsbetreuer Ralf Simon und Hausmeister Stefan Behrendt. Während Ramsdorf voll belegt sei, hat das „Försterhaus” Kapazitäten für weitere 50 Flüchtlinge. Tina Sieg

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