Neuer Rekord im Norden: 33.000 „grüne“ Kraftwerke erzeugen mehr als 7.000 Megawatt Strom

Windpark in Langenhorn/Nordfriesland. Fotos: Henze

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Quickborn (AN) – Neuer Energiewende-Rekord für Schleswig-Holstein: Zum Jahreswechsel 2015/2016 speisen rund 33.000 Windkraft- und Photovoltaikanlagen sowie Biogaskraftwerke, mit einer Leistung von über 7.000 Megawatt (MW), grünen Strom ins Netz von Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) ein. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 900 Megawatt innerhalb eines Jahres – umgerechnet die Leistung eines großen konventionellen Kohlekraftwerkes. Außerdem werden aktuell weitere 2.500 Megawatt Anschlussleistung für Windkraftanlagen bei SH Netz angefragt. Zum Vergleich: Die Verbrauchsspitzen für Strom liegen im Netz von Schleswig-Holstein Netz bei rund 2.000 Megawatt.

„Das große Potential erneuerbarer Energie im Norden wollen wir zukünftig noch stärker nutzen, dazu ist eine Doppelstrategie notwendig: Zum einen die enge Kopplung zwischen dem weiteren Ausbau der EEG-Anlagen und dem Stromnetz, damit der Abtransport des Stroms nicht zur Achillesverse der Energiewende in Schleswig-Holstein wird. Und zum anderen mehr Vor-Ort-Nutzung des hier erzeugten „grünen“ Stroms, wie wir dies mit unserem Pellworm-Projekt schon heute erfolgreich testen und wie dies beispielsweise im Rahmen des Projektes Neue Energiewende 4.0 beabsichtigt ist“, sagt Matthias Boxberger, Vorstand Schleswig-Holstein Netz AG.

Von den 7.000 Megawatt installierter Leistung verteilen sich 5.200 Megawatt auf die 2.850 Windkraftanlagen im Land. Hinzu kommen die 1.300 Megawatt installierter Leistung der über 30.000 Photovoltaikanlagen sowie 430 Megawatt der Bio- bzw. Deponiegas-Blockheizkraftwerken.

"Grüner" Energiemix auf Pellworm: Sonne, Wind und Biogas

„Grüner“ Energiemix auf Pellworm: Sonne, Wind und Biogas

Rein räumlich konzentriert sich die Erneuerbaren Energien auf drei Kreise: Mit knapp 2.100 MW installierter Leistung liegt der Kreis Nordfriesland vorn, gefolgt von Dithmarschen mit 1.750 MW sowie dem Kreis Schleswig-Flensburg mit 1.140 MW.

SH Netz nimmt als Energiewendenetz über 90 Prozent des regenerativ erzeugten Stroms in ganz Schleswig-Holstein in seine Netze auf. Weitere acht Prozent speisen direkt in die Höchstspannungsnetze der TenneT ein, die restlichen zwei Prozent werden in die Netze von Stadtwerken eingespeist.

 

Info: Schleswig-Holstein Netz AG
Die Schleswig-Holstein Netz AG ist als Betreiber von Strom- und Gasleitungen in rund 1.000 Kommunen in Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen für den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Energienetze verantwortlich. Als Partner der Energiewende hat das Unternehmen in den letzten Jahren rund 33.000 Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien an seine Netze angeschlossen.

Mit über 220 schleswig-holsteinischen Kommunen als direkte Aktionäre sowie der Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise an der Muttergesellschaft HanseWerk ist die kommunale Partnerschaft für die SH Netz AG prägend. Kommunen, in denen die Schleswig-Holstein Netz AG tätig ist, können Anteile an dem Unternehmen erwerben und dadurch nicht nur zusätzliche Mitsprachemöglichkeiten nutzen, sondern auch am wirtschaftlichen Ergebnis teilhaben.

Die rund 600 Mitarbeiter sind mit diversen technischen Standorten sowie der zentralen Netzleitstelle in Rendsburg im ganzen Land präsent. Insgesamt betreiben sie rund 50.000 Kilometer Hoch-, Mittel- und Niederspannungs-, 15.000 Kilometer Gas- und 7.500 Kilometer Kommunikationsnetze in Schleswig-Holstein und Nordniedersachsen.

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1 Kommentar zu "Neuer Rekord im Norden: 33.000 „grüne“ Kraftwerke erzeugen mehr als 7.000 Megawatt Strom"

  1. Wir wohne in West Langenhornin Nordfriesland an der Nordsee.
    Ja die machen mit uns in West Langenhorn was die wollen.
    Die haben einen Windpark gebaut 800 bis 500
    Meter von uns entfernt.
    Langenhorn und Bordelum.
    Die haben 17 Stück bauenen diereckt hinter uns.
    Die Wind Monster sind Laut und nerven. Wir in West Langenhorn sind alle genervt.
    So laut wie auf einem Flugplatz .
    Wir wollen unsere ruhe haben in West Langenhorn Nordfriesland
    und unsere Natur behalten.

    So und nun Lärm Geräusche machen Krank
    Kopfschmerzen durch Windräder und Schlaflose Nächte.
    Und Natur Missbrauch
    durch Windräder und die Landschaft wird verschandelt warum muss das so sein,
    Schlechte Laune haben die Leute
    in West Langenhorn Können die Windbetreiber das
    verantworten ???

    PS.. Danke S-h–ß Windbetreiber und Bürgermeister

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