Currywurst und Höker: Sehestedt eröffnet MarktTreff

Feierliche Zeremonie: In Sehestedt wird der MarktTreff eröffnet. Fotos: Henze

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Sehestedt (AN) – Der Besucherandrang war enorm. Knapp 300 Gäste warteten am Montag bereits geraume Zeit vor der offiziellen Eröffnung und dem Start zum Tag der offenen Tür vor dem neuen MarktTreff auf Einlass. Sekt und Orangensaft standen bereit und ausreichend Platz für die Gästeschar ist im Außenbereich des schmucken neuen Gebäudes mit Gemeinschaftsraum, MarktTreff und dem weithin bekannten Kult-Imbiss mit Panoramablick ebenfalls vorhanden.

Kurz nach elf Uhr konnte Bürgermeisterin Rita Koop mit Unterstützung ihres Stellvertreters und Bauausschuss-Vorsitzenden Torsten Jürgens-Wichmann schließlich die rote Schärpe durchschneiden und den MarktTreff für eröffnet erklären.

Der neue MarktTreff in Sehestedt.

Gab es bis geraumer Zeit vereinzelt auch negative Stimmen wegen des MarktTreff-Neubaus am Ort des baulich doch recht provisorischen früheren Kultes-Imbisses´ zu hören, so waren die bei der Eröffnung verstummt. Tatsächlich besticht nicht nur das Gebäude durch ein beeindruckendes architektonisches Format, sondern auch das inhaltliche Konzept des MarktTreffs, der künftig KanalTreff heißen wird, kann überzeugen. Er bietet Raum zum Klönen, Raum für Treffen und Veranstaltungen, er hat einen MarktTreff-Laden zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung im Ort, er bietet dem beliebten Kult-Imbiss neue Räume, in schick-rustikaler Ausstattung, mit phantastischer Sicht auf vorbeifahrende Schiffe. Dank Heizung und eigener Sanitärräume ist der Imbiss jetzt auch ganzjahrestauglich,  und all das auf der „bel étage“ am Nord-Ostsee-Kanal. Fünf Sterne plus für den Sehestedter KanalTreff.

Die jüngsten Sehestedter brachten ein Ständchen zur Eröffnung.

Es bedurfte Mut und Weitsicht in der Gemeindevertretung, gut zweieinhalb Millionen Euro (darin sind 750.000 Euro EU-Fördermittel enthalten) in die Hand zu nehmen, um dieses Projekt anzuschieben und damit ein gutes Stück Zukunftssicherung für die Kanalgemeinde zu leisten. All dies betonte auch Bürgermeisterin Rita Koop in ihrer Eröffnungsansprache in aller Deutlichkeit, und gewann damit reichlich Zustimmung bei den anwesenden Gemeindevertretern, wie auch bei den vielen Gästen.

Eine Aufmerksamkeit für die Bürgermeisterin.

Es verlangte aber auch eines engagierten Imbiss-Unternehmers wie Holger Petersen, der sich in rund 16 Jahren vom unbeheizten Pommes-Wagen auf dem alten Parkplatz bis hin zum jetzt neuen KanalTreff weiterentwickelt hat. Petersen legt mit Recht immer wieder Wert auf die Feststellung, dass auch in den neuen Räumen der Spirit der früheren „Currywurst mit Panoramablick in unbeheizter Laubenpieperqualität“ weiterleben soll.

„Die Menschen aus dem Ort und der Umgebung, die Feriengäste, Spaziergänger und Fahrradfahrer, die Biker und natürlich auch die Wohnmobilisten sollen auch künftig unsere gern gesehenen Gäste sein“, so Holger Petersen.

An die 600 Menschen haben am Tag der offenen Tür die Gelegenheit genutzt, sich das neue „Ortszentrum“ von Sehestedt anzuschauen. Darunter trotz Kälte auch eine Gruppe Motorradfahrer, aber auch die Kleinsten aus dem Kindergarten kamen anmarschiert und brachten sogar ein Ständchen. Nur Camper waren nicht anwesend, denn noch ist der Wohnmobilparkplatz gesperrt, soll aber in Kürze auch wieder zur Verfügung stehen. Es war ein Auftakt nach Maß beim neuen KanalTreff und auch abends war die Imbiss-Bude am Eröffnungstag gut besetzt, wie übrigens auch gestern den ganzen Tag über.

 

Der Imbiss bietet beste Aussicht auf den Nord-Ostsee-Kanal.

Torsten Jürgens-Wichmann kann daher nur mit Recht feststellen, dass der Sehestedter KanalTreff schon jetzt ein Erfolg ist und auch bleiben wird. „Wir haben ein Stück Zukunft für unsere schöne Gemeinde und die Menschen geschaffen“, so der stellvertretende Bürgermeister, der in seiner Funktion als Vorsitzender des Bauausschusses wesentlichen Anteil an der reibungslosen Projektierung und Entwicklung des Neubaus hat. Bürgermeisterin Rita Koop wird nicht müde zu betonen, dass der gesamte Bauverlauf nahezu störungsfrei abgelaufen sei. „Zeitplan und Kostenrahmen konnten eingehalten werden und die Zusammenarbeit aller Beteiligten war phantastisch“, erklärt die Bürgermeisterin. In ihrer Ansprache gab es daher eine Menge Lob zu verteilen, und das mit Recht. Wolfgang Henze

Ein beeindruckender Baukörper.

 

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